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TV-Beitrag: Servicereportage, 27.09.2010
Brustkrebs: Fortschritt mit Folgen
In der Europäischen Union ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 35 und 55 Jahren. Es wird geschätzt, dass es jedes Jahr 350.000 Neuerkrankungen gibt, knapp ein Drittel davon verlaufen tödlich. Erstmals seit wenigen Jahren ist diese Zahl leicht rückläufig. Experten vermuten, dass die bessere Früherkennung durch Mammografie und immer individuellere Behandlungskonzepte langsam greifen. 80 Prozent der erkrankten Frauen leben noch fünf Jahre nach der ersten Diagnose, und viele werden auf Dauer geheilt.
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Textbeitrag zur Sendung vom 27.09.2010
Vier Frauen im Kampf gegen Brustkrebs
Dr. Cornelia Liedtke erforscht den sogenannten „tripelnegativen“ Brustkrebs, eine besonders aggressive Brustkrebsform mit schlechter Prognose, die etwa 15 Prozent der Patientinnen betrifft. Für diesen gefährlichen Subtyp gibt es kaum Therapieoptionen. Dr. Cornelia Liedtke ist auf der Suche nach Genen, die sich für Therapieansätze eignen. Dabei ist Cornelia Liedtkes Vorgehen sehr ungewöhnlich. Sie verknüpft die Grundlagenforschung mit dem klinischen Alltag. Diese Art der Forschung soll die schnelle Anwendung der Ergebnisse sicherstellen. Sie nennt sich „Translationelle Forschung“.
Artikel im Weblog der Zeitschrift für klinische Forschung (DZKF), 11.03.2010,
Prof. Dr. Sabine Kasimir-Baue
Schlafenden Krebszellen auf der Spur…
Auch viele Jahre nach einer Brustkrebsdiagnose und dem Entfernen des Primärtumors können sich noch Fernmetastasen im Körper ansiedeln. Vor allem Knochenmetastasen sind dann keine Seltenheit.

