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Intraoperative Strahlentherapie

Internationalen Studien1 zufolge werden die Erfolgsaussichten einer Krebstherapie mithilfe der intraoperativen Bestrahlung (Intraoperative Radiotherapie / IORT) signifikant gesteigert. Die neue Strahlentherapie steht Patientinnen der Universitätsbrustzentrums Essen bereits heute mit INTRABEAM von der Firma Zeiss zur Verfügung.

Bei der Bestrahlung während der Operation setzen unsere Mediziner die kugelförmige Strahlenquelle nach der Entfernung des Karzinoms direkt in das Tumorbett. Hier wirkt eine starke Strahlendosis direkt und unmittelbar an den Gewebebereichen die von nicht sichtbaren Minikarzinomen befallen sein könnten und an den Schnitträndern, an denen ein Wiederauftreten (Rezidiv) des Tumors verhindert werden soll. Die Belastung von gesundem Gewebe wird dadurch verringert.

Infolge der intraoperativen Bestrahlung kann die sechswöchige Bestrahlung nach der Operation um bis zu 7 Tage verkürzt werden. In seltenen Fällen kann auf die Bestrahlung nach der Operation ganz verzichtet werden. Das lokale Rezidivrisiko bei der herkömmlichen Therapie liegt bei ca. 5 %. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiedererkrankung an gleicher Stelle kann mithilfe der Bestrahlung während der Operation erheblich gesenkt werden.

1 TARGIT-Studie

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