Adjuvante Studien
Adjuvante Therapien
Als adjuvante Therapie bezeichnet man an die Operation anschließende Verfahren, die der Vermeidung von Rückfällen dienen und eventuell noch vorhandene Krebszellen abtöten sollen. Hierzu zählen zum Beispiel die Chemotherapie oder Antikörpertherapie nach der Operation, die antihormonelle Therapie oder die Strahlentherapie.
Plan B- Studie
In dieser Studie erfolgt eine Untersuchung der Geninformation der Tumorzellen zur Abschätzung des Rückfallrisikos. Es wird ein molekularer Fingerabdruck des Tumors erstellt, der es erlaubt die Wahrscheinlichkeit eines Krankheitsrückfalls abzuschätzen. Zeigt sich individuell, dass das Rückfallrisiko gering ist, wird auf eine Chemotherapie verzichtet. Wird das Rückfallrisiko als hoch bewertet, so wird der Patientin eine Chemotherapie im Rahmen der Studie angeboten. Im Rahmen dieser klinischen Prüfung wird die Kombinationstherapie mit Docetaxel und Cyclophosphamid mit der Therapie mit Epirubicin und Cyclophosphamid gefolgt von Docetaxel bezüglich Wirksamkeit und Nebenwirkungen verglichen.
IKP 211
In etwa 30% der Patientinnen, die einen hormonabhängigen Brustkrebs haben, sprechen nicht auf eine antihormonelle Therapie an. In dieser Studie wird untersucht, welches die Gründe dafür sind. Die Gründe dafür liegen evtl. in besonderen Tumormerkmalen, die sich von Patientin zu Patientin unterscheiden können. Es sollen hier einige Faktoren untersucht werden, die möglicherweise den Erfolg einer antihormonellen Behandlung in Zukunft vorhersagen können.
LERG-BC1
Mehrere Untersuchungen haben gezeigt, dass sich bei Frauen mit Brustkrebs zum Zeitpunkt der Diagnosestellung regelhaft Bestandteile der Erbinformationstragenden Substanz (DNA) im Blutplasma nachweisen lassen. Die wesentliche Fragestellung dieser Studie ist, inwiefern die im Blutplasma nachweisbare DNA und die DNA des Tumorgewebes übereinstimmen und ob sich der Nachweis von DNA im Blut für die Diagnosestellung und möglicherweise Früherkennung eignet. Zusätzlich soll untersucht werden, ob sich durch die Untersuchungen des Bluts relevante Aussagen über bestimmte Tumoreigenschaften wie z.B. die Empfindlichkeit der antihormonellen Behandlung treffen lassen.

