Selbstuntersuchung
Veränderungen der Brust schnellstmöglich abklären
Die Selbstuntersuchung durch Abtasten der Brust ist eine erlernbare Möglichkeit, Karzinome zu entdecken. Das alleinige Verlassen auf diese Methode ist jedoch nicht unproblematisch: Nicht jede Brustkrebserkrankung führt zu einer tastbaren Geschwulst. Umgekehrt ist nicht jeder ertastete Knoten gleich Krebs. Darüber hinaus sind die tastbaren Tumoren bei ihrer Entdeckung oft schon relativ groß und deshalb meist mit einer schlechten Prognose verbunden.
Die Selbstuntersuchung, die monatlich zirka fünf bis sieben Tage nach Einsetzen oder kurz nach dem Ende der Regelblutung durchgeführt werden soll, erfolgt nach einem bestimmten, sich immer wiederholenden Muster, das wir Ihnen in der Sprechstunde zeigen können. Bei ertasteten Veränderungen der Brust können Sie auch ohne Termin in unsere Sprechstunde kommen und den Befund mit unseren Spezialisten, beispielweise mithilfe der Mammografie, abklären.
Sicherer ist allerdings die konsequente Früherkennung kleinerer, unter Umständen nicht tastbarer Tumoren durch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem niedergelassenen Frauenarzt und im entsprechenden Alter in Kombination mit dem Mammografie-Screening. Je kleiner Tumore sind, desto erfolgreicher und schonender ist die Behandlung.

